Photovoltaik Berlin: Energieversorgung in die eigene Hand nehmen

In Deutschland regnet es ständig? Nein, ganz im Gegenteil, denn es ist seit einigen Jahren viel zu trocken und zu warm. Was für die Natur eine Belastung ist, kann sich der Mensch zunutze machen und die Sonnenenergie für die eigene Energieversorgung nutzen. Photovoltaikanlagen zahlen sich in jeder Hinsicht aus. Sie schonen die Umwelt und arbeiten ökologisch und nachhaltig und werden mit Fördergeldern unterstützt. Auch der nachträgliche Einbau ist bei den allermeisten Gebäuden kein Problem.

Photovoltaikanlage inklusive Stromspeicher

Es ist empfehlenswert die Solaranlage mit einem Stromspeicher auszustatten. Auch, wenn die Investition am Anfang etwas höher ist, zahlt sich diese im Laufe der Jahre aus. Der Stromspeicher speichert die Energie, die nicht verbraucht wird für Tage an denen die Sonne weniger scheint. Mit einem Stromspeicher kann ein Haushalt einen Autarkiegrad von bis zu 80 % erreichen und so den Zukauf von Strom über den örtlichen Stromversorger senken.

Die Strom-Cloud als Alternative zum Stromspeicher

Alternativ zum Stromspeicher kann man auch eine Strom-Cloud nutzen. Diese funktioniert wie ein Stromkonto, auf das man den Strom einzahlt und zu einem späteren Zeitpunkt abrufen kann.

Beide Speicherarten haben den Vorteil, dass man den Strom nicht zu einem geringen Preis an den örtlichen Stromversorger verkaufen muss.

Einspeisevergütung und Förderung für Photovoltaikanlagen

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen der Einspeisevergütung und der Investitionsförderung für die Anschaffung. Die Einspeisevergütung wird über das EEG, Erneuerbare Energien Gesetz, geregelt. Sie ist (noch) staatlich garantiert und verändert sich in unregelmäßigen Abständen. Die Einspeisevergütung wird über 20 Jahre gezahlt. Im April 2020 beläuft sich die Vergütung auf 9,44 Cent / kWh. Im Vergleich dazu liegt der Strompreis bei ca. 30 Cent / kWh. Es lohnt sich also möglichst viel erzeugte Energie selbst zu nutzen.

Die KfW-Bank hat zur Förderung von Photovoltaikanlagen das Programm Erneuerbare Energie – Standard (270) aufgelegt. Mit dieser Förderung werden der Anlagenbau, die Installationskosten und die Erweiterung bestehender Anlagen gefördert. Diese Förderung gilt bundesweit, auch für Photovoltaik Berlin. Aber auch die Umweltbank vergibt zinsgünstige Kredite. Es lohnt sich die jeweils aktuellen Förderungen zu vergleichen, da sich die Fördermöglichkeiten immer wieder verändern.

Wichtig zu wissen: Bei Inanspruchnahme der KfW-Förderung dürfen nur noch 50 Prozent der Nennleistung eingespeist werden. Hier lohnt es sich besonders, über die Erhöhung des Eigenverbrauchs zum Beispiel durch Anschaffung eines Stromspeichers nachzudenken.